Kurzen Prozess machte die Hobby Herren A heute bei sommerlichen Temperaturen mit den Gästen der SCG Hohes Ufer Münster. Der Tabellenführer siegte mit 6:0 und unterstrich seine diesjährigen Ambitionen auf das Erreichen der Finalrunde. Henning Höseler, Marc Thiele, Tom Hölscheidt und Florian Klockenkemper, der seinem Gegner sogar eine „Brille“ verpasste, sorgten in ihren Einzeln schnell für klare Verhältnisse und siegten jeweils in zwei Sätzen. Auch die beiden Abschlussdoppel Frank Dauwe/Tim Dauwe (das Vater/Sohn-Doppel) und Henning Höseler/Florian Klockenkemper gaben in ihren Doppeln nur im zweiten Satz ein Spiel ab und so stand am Ende ein klarer 6:0-Erfolg in den Büchern. Am kommenden Samstag geht es schon weiter. Dann steht das Auswärtsspiel bei den Sportfreunden Merfeld auf dem Programm.
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Marc Brenzel (WN)
Großer Jubel: SG Horstmar/Leer steigt auf
Die Fußballerinnen der SG Horstmar/Leer haben es geschafft! Sie spielen in der nächsten Saison erstmals in der Landesliga. Sie selbst mussten dafür am Wochenende nicht aktiv werden. Weil die U 21 des 1. FC Köln sich am Samstag in der Aufstiegsrelegation zur 2. Bundesliga gegen Holstein Kiel durchsetzte (4:0, 0:0), wurde das für Sonntag in Leer angesetzte Endspiel in der Relegation der Bezirksliga-Vizemeister gegen Germania Salchendorf bedeutungslos. Beide Teams steigen in die Landesliga auf.
Die Mannschaft feiert gerade den Aufstieg im Rahmen der Mannschaftsfahrt auf Mallorca, die am Sonntagmorgen endet. Hätte die SG gegen Salchendorf antreten müssen, wäre das Team vom Sportplatz direkt zur Partie nach Leer gefahren.
"Natürlich wäre es schöner gewesen, auf dem Platz zu aufzusteigen. Aber auch so ist das absolut geil. Wir haben zwei Jahre dafür gearbeitet, dass dieser Traum wahr wird. Die Basis war die mannschaftliche Geschlossenheit", jubelte der zuhause gebliebene Trainer Sascha Kölking aus der Distanz seinem Team zu.
"Das ist der Wahnsinn. Die Mädels haben so lange darauf hingearbeitet und jetzt ihr Ziel erreicht. Eigentlich waren wir auf ein Entscheidungsspiel eingestellt. Jetzt gucken wir mal und sprechen mit dem Team, wie wir am Sonntag am Platz feiern können. Aber wir sind immer vorbereitet", gratulierte Westfalia Leers Vorsitzender Michael Denkler der Mannschaft. Landesliga in Horstmar und Leer, das sei schon eine tolle Geschichte. Darauf freue man sich, so Denkler.
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Marc Brenzel (WN)
SG Horstmar/Leer könnte auf "Malle" den Aufstieg feiern
Beim Fußball werden bisweilen die schönsten Geschichten geschrieben. Noch nie gegeben haben dürfte es aber die Story von dem Team, das als Bezirksligist auf die Mannschaftsfahrt nach Mallorca fährt und als Landesligist wiederkommt. Die Frauen der SG Horstmar/Leer haben genau das im Sinn.
Am Sonntag um 15 Uhr im Stadion am Leerbach in Leer soll das Endspiel der Relegationsrunde der Bezirksliga-Vizemeister angepfiffen werden, in dem der letzte Landesliga-Aufsteiger ermittelt wird. Gegner der SG ist Germania Salchendorf. Dabei handelt es sich um einen Verein aus Netphen aus dem Kreis Siegen-Wittgenstein. „Die sind in ihrer Staffel Zweiter geworden, haben in 24 Spielen 63 Punkte geholt – also einen mehr als wie wir in 26 Partien – und weisen ein Torverhältnis von 95:14 auf. Da könnte was auf uns zukommen“, geht SG-Trainer Sascha Kölking von einem dicken Brocken aus.
Aber nicht umsonst verwendet der Coach den Konjunktiv „könnte“, schließlich wackelt die Austragung der Partie. Die könnte überflüssig werden, wenn sich die U 21 des 1. FC Köln in der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga gegen Holstein Kiel durchsetzt. Das hätte Folgen runter bis zur Landesliga. Dann nämlich würden die SG Horstmar/Leer und Germania Salchendorf automatisch hochgehen, was die Austragung der Partie am Sonntag überflüssig machen würde. Kiel gegen Köln wird am Samstag um 12 Uhr angepfiffen. Das Hinspiel haben die Geißböckinnen mit 4:0 gewonnen. "Mir fehlt ehrlich gesagt ein bisschen die Fantasie, dass sich Köln das noch nehmen lässt. Aber man weiß ja nie . . . Deshalb plane ich erstmal besser so, dass wir Sonntag spielen müssen", meint Kölking.
Lieber wäre es dem 50-Jährigen natürlich, wenn der 1. FC Köln die SG und die Germania schon zum Aufstieg schießen würde. Zumal die Vorbereitung der Fußballerinnen aus Horstmar und Leer alles andere als optimal sein dürfte. Seit Donnerstag und bis Sonntagvormittag ist das Team auf Mallorca – und zwar nicht für ein Trainingslager. Die Mannschaftsfahrt wurde Ende letzten Jahres geplant und in Anbetracht einer möglichen Teilnahme an einer Aufstiegsrunde bewusst später terminiert. Dass sich die "Play-offs" aber so lange hinziehen würden, damit hatte bei der SG niemand gerechnet.
Eine Absage der Tour stand trotzdem nie zur Debatte. "Ich bin der Letzte, der den Mädels die Mannschaftsfahrt verbieten würde. Sowas gehört einfach dazu. Ich habe nur darum gebeten, dass die Spielerinnen – sollten sie Sonntag spielen müssen – am Samstag mit ihren Ressourcen vernünftig umgehen", so Kölking, der ganz klar Stellung bezieht: "Und sollten wir gegen Salchendorf antreten müssen, dann brennt das Stadion." Der Königsweg wäre aber – das finden alle – wäre, wenn die SG Horstmar/Leer am Samstag im berühmten Bierkönig aufsteigen würde.
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Hobby Herren B gewinnt auch ihr zweites Spiel
Am vergangenen Samstag hatte die Hobby Herren B die Sportfreunde aus Graes zu Gast, die ihre beiden Begegnungen mit jeweils 6:0 für sich entscheiden konnten. Auch die Leerer gewannen ihre erste Partie mit 6:0. Spannung war also angesagt. Und genau die trat auch in drei von vier Einzeln ein. Rainer Janning musste sich im Spitzeneinzel mit 4:6 und 4:6 geschlagen geben. Patrick Brigden dagegen gewann im Match-Tiebreak äußerst knapp mit 11:9 und so stand es 1:1. Auch das Match von Berthold Rehring ging sehr knapp aus, allerdings zu Ungunsten des Leerers - 5:7, 5:7. Christoph Arning ließ in seinem Einzel beim 6:1 und 6:3 aber nichts anbrennen und so stand es 2:2. Also mussten die Doppel entscheiden. Und die liefen für die Leerer sehr gut. Sven Kirst und Christoph Arning wie auch Berthold Rehring und Jens Jöne gewannen jeweils klar in zwei Sätzen und so stand am Ende ein 4:2 und die Tabellenführung zu Buche.
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Marc Brenzel (WN)
Michelle Telgmann schießt die SG Horstmar/Leer ins Finale
Die Fußballerinnen der SG Horstmar/Leer haben den nächsten Schritt in Richtung Landesliga-Aufstieg gemacht. Am Sonntag gewannen sie auch ihr zweites Spiel im Rahmen der Relegationsrunde. Beim TuS Belecke, dem Vizemeister der Bezirksliga-Staffel 2, setzte sich die Mannschaft von Trainer Sascha Kölking knapp, aber nicht unverdient mit 1:0 (0:0) durch. In der ersten Hälfte ereignete sich wenig. Beiden Formationen war deutlich anzumerken, dass es um eine ganze Menge ging. Daher waren die Mannschaften primär darauf bedacht, in der Defensive keinen Fehler zu machen. Dementsprechend ging es torlos zurück in die Kabinen.
Viel unterhaltsamer gestaltete sich die zweite Hälfte, in der Michelle Telgmann die Gäste in der 53. Minute in Führung brachte. Nach einer kurz ausgeführten Ecke zog die mobile Mittelstürmerin in Richtung Sechzehner und traf mit einem Linksschuss, der nicht unhaltbar zu sein schien. In der Folge verpasste es Horstmar/Leer in mehreren Situationen, den Vorsprung auszubauen. Anke Markmann scheiterte zum Beispiel in einer Eins-gegen-eins-Situation an Beleckes Torhüterin Ayla Risse, zudem wurde das vermeintliche 2:0 von Anna-Lena Bröcking aufgrund eines vorherigen Foulspiels nicht anerkannt.
Belecke blieb so in der Partie und kam seinerseits zu Abschlüssen. Zweimal tauchte die schnelle TuS-Torjägerin Lara Richter frei vor der starken SG-Keeperin Sabrina Thiemann auf, aber verzog jeweils. Tore fielen bis zum Abpfiff von Schiedsrichter Stefan Ruhmann jedoch nicht mehr, und so qualifizierte sich die SG für das Finale der Aufstiegsrunde. Dort geht es am kommenden Sonntag und auf eigenem Platz gegen den SV Germania Salchendorf, der das zweite Halbfinale gegen GW Hausdülmen mit 2:1 gewann.
Ob das Match allerdings dann auch zur Austragung kommt, entscheidet sich am Tag zuvor. Da treten Holstein Kiel und die U 21 des 1. FC Köln zum Rückspiel um den Aufstieg in die 2. Bundesliga gegeneinander an. Sollten sich die Rheinländerinnen, die das Hinspiel mit 4:0 für sich entschieden, behaupten, dann steigen beide Finalisten der Bezirksliga-Relegation auf – wenn nicht, dann nur der Sieger. Die Chancen der SG Horstmar/Leer auf den erstmaligen Sprung in die Landesliga stehen also mal so richtig gut.
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Hobby Damen siegen im ersten Saisonspiel
Am vergangenen Sonntag waren nach den beiden Herrenmannschaften auch endlich die Hobby Damen am Start. Sie hatten die TF Wulfen zu Gast, die mit fast 70 km eine weite Anreise hinter sich hatten. Die ersten beiden Spiele hatten sie mit jeweils 0:4 verloren. Auch heute standen sie in den ersten beiden Doppeln schnell auf der Verliererstraße. Christine Kemmer/Bärbel Baller sowie Laura Haupt/Kirsten Müller ließen ihren Gegnerinnen jeweils nur drei Spiele und stellten schnell auf 2:0. In den beiden Abschlussdoppel stellte sich in der Doppelpaarung Christine Kemmer und Laura Haupt schnell die Dominanz der Leerer Damen heraus. Sie siegten mit 6:1 und 6:0 und so war der Sieg bereits unter Dach und Fach. Spannend machten es dagegen Kirsten Müller und Kerstin Hölscher, die aber letztlich auch mit 6:4 und 6:4 die Oberhand behielten. Somit stand am Ende ein klarer 4:0-Erfolg zu Buche.
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Marc Brenzel (WN)
SG kämpft sich eine Runde weiter
Spannend und am Ende auch dramatisch ging es im Aufstiegsspiel zur Frauen-Landesliga zwischen der SG Horstmar/Leer und dem SV Herbern zu. Das entschieden die Gastgeberinnen letztlich mit 2:1 nach Verlängerung für sich.
Die erste Hälfte gehörte mehr der SG, die viel Ballbesitz hatte und defensiv sehr sicher stand. Allerdings fehlte es den Gastgeberinnen im letzten Drittel an der nötigen Genauigkeit. Viele Pässe kamen einfach nicht an. Eine Ausnahme war eine Szene in der 26. Minute, als Anke Markmann den Ball nach einem Zuspiel von Michelle Telgmann an die Latte donnerte. Bei den Gästen ging ganz viel über Spielführerin Maja Przybilla, die den Taktstock in den Händen hielt. Sie lieferte sich in der Zentrale viele Zweikämpfe mit ihrem SG-Pendant Sina Frahling.
Nach dem Wechsel änderte sich zunächst wenig. Das Heimteam war um Ballbesitz und sichere Kombinationen bemüht, Herbern versuchte es mehr mit langen Bällen. In der 65. Minute scheiterte Telgmann am Pfosten und verpasste so die mögliche Führung für Horstmar/Leer. Allerdings näherte sich der SVH mit einem Alu-Treffer von Laura Heitplatz auch einem 1:0 an (80.).
Zählbares gab es erst in der Schlussphase zu notieren: SG-Linksaußen Maike Kreimer ging über ihre Seite durch und bediente die frei stehende Markmann, die zum 1:0 vollstreckte (88.). "Eigentlich genau der passende Zeitpunkt, um für die Erlösung zu sorgen", fand Kölking. Aber der Gegner hatte noch einen Pfeil im Köcher: Ida Jaspert drang in den Strafraum ein und wurde unglücklich von Johanna Klemm gefoult. Den daraus resultierenden Elfmeter verwandelte Laura Kühnhenrich zum 1:1 und schickte das Duell damit in die Verlängerung (90. + 2).
"In der Pause haben wir uns darauf eingeschworen, noch mal alle Kräfte zu mobilisieren", stimmte Kölking seine Mannschaft auf weitere harte 30 Minuten ein. Mit einem abgefälschten Schuss aus 16 Metern, der sich als tückische Bogenlampe über SVH-Torhüterin Lara Hölscher zum 2:1 ins Netz senkte, übernahmen die Frauen aus Horstmar und Leer wieder die Führung (101.). Und weil sie in der Folge nichts mehr zuließen, buchten sie das Ticket für das Halbfinale der Relegationsrunde, in dem sie am kommenden Sonntag beim TuS Belecke antreten müssen.
"Beide Mannschaften haben heute Werbung für den Frauenfußball gemacht. Das war ein sehr intensives Match, in dem wir hinten heraus mehr zuzusetzen hatten", bilanzierte Kölking nach einem packenden Kampf vor viel Publikum. Bei den Gästen hingen im ersten Moment der Enttäuschung die Köpfe. Aber schon morgen, verspricht Malte Henrichs, der Coach des SV Herbern, "wird die Mädels trösten, dass sie so eine tolle Rückrunde gespielt haben, Vizemeister geworden sind und zum Abschluss zu einem solch tollen Fußballspiel wie heute beigetragen haben." Den Sieg der SG Horstmar/Leer bezeichnete er als nicht "völlig unverdient".
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Marc Brenzel (WN)
Jetzt wird es richtig heiß für die SG Horstmar/Leer
"Dieser Weg wird kein leichter sein. Dieser Weg wird steinig und schwer", sang einst Xavier Naidoo. Das ist in den nächsten Tagen auch das Thema der Fußballerinnen der SG Horstmar/Leer. Sie wollen über eine lange und mit Sicherheit intensive Relegationsrunde der Bezirksliga-Vizemeister doch noch den Aufstieg in die Landesliga schaffen. Dazu bedarf es drei Siege – beginnend mit dem Heimspiel am Sonntag gegen den SV Herbern (Anstoß: 15 Uhr, Stadion am Borghorster Weg, Horstmar).
Die SG bringt in dieser Hinsicht Erfahrung mit. In der Vorsaison nahm sie bereits an der Relegation teil. Nach einem Freilos in der ersten Runde und einem 3:1-Heimsieg über den FC Oeding verlor die Mannschaft von Trainer Sascha Kölking das entscheidende Spiel bei SuS Scheidingen mit 0:3.
SG-Stürmerin Michelle Telgmann hat das alles noch genau vor Augen und spricht rückblickend von besonderen Momenten: "Es war klasse, wie wir von den Fans aus Horstmar und Leer unterstützt worden sind. Da hat man gemerkt, welchen Stellenwert unsere Mannschaft im Dorf besitzt. Diesen Status haben wir uns echt erarbeitet." Mit dem Aufstieg in die Kreisliga (2018), dem knapp verlorenen Kreispokalfinale gegen Germania Hauenhorst (2024) und Platz zwei in der Bezirksliga in der Vorsaison schrieben die SG-Fußballerinnen schon tolle Geschichten.
Jetzt sollte eigentlich der Titelgewinn folgen, doch Oeding war in der Punkterunde konstanter und verwies Horstmar/Leer auf den zweiten Platz. Ja, die Enttäuschung sei da gewesen, so Telgmann. Das hätte man an den Ergebnissen in einigen Partien zum Ende der Saison gesehen und gemerkt. "Wir haben jetzt aber wieder Selbstvertrauen getankt. Wenn wir mit unserem Selbstverständnis auftreten, dann können wir auch in der Aufstiegsrunde eine gute Rolle einnehmen. Dass wir Relegationserfahrung aus dem letzten Jahr mitbringen, ist wertvoll", findet die 29-jährige Angreiferin.
Mit 14 Toren ist Telgmann nach Maike Kreimer und Anke Markmann (beide 25 Treffer) die drittbeste Torschützin des Teams. Die Rückennummer neun – die Telgmann hat – weist ihren Träger beziehungsweise ihre Trägerin eigentlich als klassischen Strafraumstürmer aus. Doch so stuft sich Telgmann selbst nicht ein: "Ich bin eher der Typ, der sich fallen lässt und die anderen mit Steckpässen in Szene setzt." Wie viele von diesen Anspielen Erfolge einbrachten, dass weiß die in Bauerschaft Alst groß gewordene Fußballerin nicht. Eines weiß die als Förderschullehrerin arbeitende Telgmann hingegen genau: "Wenn wir unsere Leistungen bringen, dann haben wir durchaus das Niveau, auch in der Landesliga spielen zu können."
Um dahin zu kommen, muss aber dreimal gewonnen werden: Heute gegen Herbern, den Vizemeister der Staffel 4, am Sonntag darauf gegen den TuS Belecke und wieder einen Sonntag später in einem echten Aufstiegsfinale gegen entweder Tura Löhne, GW Hausdülmen oder Germania Salchendorf.
Was alles noch kommen könnte und möglich wäre, das blendet Sascha Kölking aus. Der Coach richtet sein Augenmerk auf das Kräftemessen mit Herbern. Er gibt zu: "Ja, ich bin ein bisschen nervös, aber diese Nervosität will ich in positive Energie umwandeln. In mir kribbelt es schon. Wer mich kennt weiß, dass ich vor jedem Spiel brenne." Am Mittwoch und Freitag wurde turnusgemäß trainiert. Der Fokus lag darauf, Spaß rein- und Spannung rauszubekommen. Fehlen wird nur die verletzte Mittelfeldspielerin Johanna Terkuhlen.
Der SV Herben wurde in der Bezirksliga-Staffel 4 mit 58 Punkten Zweiter hinter dem PSV Bork. Das Team stellt die beste Defensive der Bezirksliga-Staffel 4 und hat in der kompletten Rückrunde nur drei Gegentore kassiert. Führungsspielerin ist Maja Przybilla, die im Mittelfeld die Fäden zieht.
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Hobby Herren grüßen von der Tabellenspitze
Die Hobby Herren I hatten am vergangenen Samstag und am heutigen Samstag zwei Spiele zu bestreiten, die beide erfolgreich gestaltet wurden.
Am Samstag vor einer Woche war die TG Nordkirchen zu Gast. Die Gäste hatten beide vorherigen Partien mit jeweils 6:0 gewonnen. Somit war ein knappes Spiel zu erwarten. Doch die Leerer zeigten eine gute Leistung und gewannen drei der vier Einzel. Henning Höseler (6:3, 4:6, 10:7), Tim Laumann (6:3, 6:0) und Tom Hölscheidt (6:0, 6:0) waren für die drei Pluspunkte verantwortlich. Nur Tim Dauwe musste seinem Gegner mit 4:6 und 2:6 den Vortritt lassen. Somit befanden sich die Leerer in einer guten Ausgangsposition für die Doppel, die sie auch nutzen konnten. Denn auch beide Doppel (Tim Dauwe/Tim Laumann und Mathias Baller/Florian Klockenkemper) gingen an die Heimmannschaft, so dass am Ende ein klarer 5:1-Erfolg zu Buche stand.
Am heutigen Samstag stellte sich mit dem TC Rot-Weiß Dülmen erneut ein verlustpunktfreier Gast im Tennisgelände am Leerbach vor. Da in Dülmen keine Plätze zur Verfügung standen, hatte man sich auf einen Heimrechttausch verständigt. Auch heute zeigten die Leerer wieder wer Herr im Hause ist und schickten die Gäste mit einem 0:6 wieder auf die Heimreise. Tim Laumann hatte in seinem Einzel beim 6:0 und 6:0 überhaupt keine Probleme. Knapper wurde es in den anderen drei Einzeln. Doch letztlich konnten sich Mathias Baller, Florian Klockenkemper und Lennard Raus auch behaupten und die Entscheidung war bereits nach den Einzeln gefallen - 4:0. Die Abschlussdoppel gingen jeweils in den Match-Tiebreak. Doch auch hier hatten die Leerer in Person von Tim Dauwe/Tim Laumann (10:5) und Mathias Baller/Stefan Over (10:7) das bessere Ende auf ihrer Seite.
Morgen um 10 Uhr bestreiten die Hobby Damen das erste Saisonspiel. Gegner ist zu Hause die TF Wulfen.
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Westfalia schließt die Saison auf Platz 1 ab
Im letzten Meisterschaftsspiel empfing die Westfalia aus Leer gestern die Erstvertretung vom Skiclub Nordwest Rheine. Der Aufstieg war bereits unter Dach und Fach. Jetzt ging es noch um den Meistertitel.
Die Heimelf fing druckvoll an und ging bereits nach vier Spielminuten mit 1:0 in Führung. Erik Kajüter war mit einem Schuss aus 18 Metern erfolgreich. Max Joormann erhöhte drei Minuten später mit einem direkt verwandelten Freistoß auf 2:0 (7.). Nachdem Lars Wegmann in der 21. Spielminute noch am gegnerischen Torwart Joss Rygol scheiterte, machte er es nach 29 Spielminuten besser - 3:0. Josch Gerdes, der Pechvogel aus dem Spiel am Mittwoch beim Skiclub II, hatte drei Minuten später seinen Auftritt. Nachdem er am Mittwoch dreimal das Gebälk traf, verhinderte die Latte auch dieses Mal einen Treffer. Der „Abnehmer“ war Lars Wegmann - 4:0 (32.). Mit dem Halbzeitpfiff verkürzten die Gäste auf 4:1. Matthias Löcke traf per verwandelten Foulelfmeter.
Nach dem Wechsel zeigte Keeper Joss Rygol mehrere gute Paraden, so dass es zunächst beim 4:1 blieb. Ein Pfostenschuss in Person von Timo Selker durfte dabei auch nicht fehlen. Erst in der 69. Spielminute ging es mit dem Torjubel weiter. Der eingewechselte Thorsten Gremplinski war erfolgreich - 5:1. Das halbe Dutzend und die 100 Saisontore machte der ebenfalls eingewechselte Lennard Raus per verwandelten Foulelfmeter voll - 6:1 (76.).
Nach dem Spiel wurden Trainer Stefan Schulze Schwarthoff sowie Co-Trainer Steffen Jahn und einige Spieler gebührend verabschiedet und der Aufstieg in die Kreisliga A wurde ausgelassen gefeiert. Auch die Meisterschale ging durch die Reihen.