Grün-Weiß Burgsteinfurt räumt beim Doppelturnier ab

"Ihr habt wie immer ein tolles Tennisturnier organisiert. Die hervorragende Organisation und Atmosphäre zeichneten wie in all den Jahren Euer Doppelturnier aus", so Jochen Bannert, Vorsitzender des Tennisclubs Grün-Weiß Burgsteinfurt nach zwei spannenden Turniertagen auf der Anlage am Leerbach. Und er hatte allen Grund zur Freude, denn die Grün-Weißen aus Burgsteinfurt stellten sowohl bei den Damen mit Petra Jansen und Ingrid Hagemann als auch bei den Herren mit Uli Fischer und Olli Mähönen jeweils die Sieger im zweitägigen Doppelturnier. Seit 24 Jahren treffen sich am Ende der Sommerferien Mannschaften aus Horstmar, Laer, Metelen und Schöppingen zu diesem freundschaftlichen Vergleichskampf. Sportwart Gerd Buck von Westfalia Leer hatte auch in diesem Jahr keine Mühe, die Spiele für alle Paarungen zeitnah zu organisieren.
Bei hervorragenden äußeren Bedingungen fanden die Spiele auf teilweise hohem Niveau statt. Insbesondere das Endspiel der Damen zerrte an den Nerven der Aktiven und Zuschauer. Petra Jansen mit ihrer Partnerin Ingrid Hagemann aus Burgsteinfurt hatten sich für das Endspiel qualifiziert. Hier standen ihnen Sabine Steenweg und Silke Haarhuis ebenfalls aus Burgsteinfurt gegenüber. Es schien eine klare Sache für Steenweg/Haarhuis zu werden, denn im ersten Satz siegten sie klar mit 6:1. Jansen/Hagemann kamen im zweiten Satz mit einem 7:5-Sieg wieder ins Spiel. Der dritte Satz musste die Entscheidung bringen. Nach zwei Stunden Spielzeit war es dann soweit. Jansen/Hagemann gewannen mit 6:4.
Spannend war es auch bei den Herren. Bis ins Halbfinale hatten sich jeweils zwei Mannschaften aus Burgsteinfurt und Schöppingen vorgekämpft, die jeweils gegeneinander antreten mussten. Bei der Burgsteinfurter Paarung siegten Uli Fischer mit Olli Mahönen erst im dritten Satz, für Manfred Neuenfeld/Andreas Rintelen war damit das Turnier beendet. Im zweiten Halbfinalspiel der beiden Schöppinger Mannschaften siegten Peter Müller mit Dieter Rusch gegen Jörg Tenti und Thomas Waßkönig. Das Endspiel war dann eine klare Sache für Uli Fischer und Olli Mahönen. Dank der besseren Kondition siegten sie mit 6:1 und 6:1 gegen Müller/Rusch.
Bei der Siegerehrung bedankte sich der Vorsitzende von Westfalia Leer Thomas Selker bei den Organisatoren für die Durchführung des Turniers und bei den zahlreichen Zuschauern für das große Interesse. Es sei eine Werbung für den Tennissport gewesen, so Selker. Die zahlreichen Zuschauer hätten spannende und ausgeglichene Spiele gesehen. Besonders stolz und rundherum zufrieden zeigte sich Dörthe Füchter, die neue Vorsitzende der Tennisabteilung von Westfalia Leer über den Verlauf der beiden Tage. Sie habe sich voll auf ihre Mitglieder verlassen können, so dass neben dem sportlichen Geschehen auch der gesellige und kulinarische Teil des Turnier nicht zu kurz gekommen sei. Neben allen Aktiven lobte sie insbesondere Bärbel Bunnefeld und Irmgard Neugebauer für die gute Organisation im Hintergrund.
