Vereinsgeschichte

1912 - 1920 1921 - 1930 1931 - 1940 1941 - 1950 1951 - 1960
1961 - 1970 1971 - 1980 1981 - 1990 1991 - 2000 2001 - 2010
2011 - heute

 

1912 - 1920 Erste sportliche Aktivit ten:

 

Die ersten sportlichen, mannschaftlichen Aktivit ten in Leer kennen wir aus dem Jahre 1912. Unter dem Namen Aloysiusverein war damals der Versuch gestartet worden, f r die Jugendlichen in dem ganz auf Landwirtschaft und Handwerk ausgerichteten D rfchen Leer eine sinnvolle Freizeitbesch ftigung f r die Sonntagnachmittage zu organisieren.

Im Lokal Fischer-Grewing konnte man sich umziehen. Dann ging es mit transportablen, in eigener Werkstatt hergestellten Toren zum Landwirt H sing in Ostendorf oder zum Landwirt Viefhues in Haltern. Diese gestatteten gro z gigerweise das Spielen auf ihren Wiesen. Es wurde ohne Tornetze gespielt.

Danach wurde ein provisorischer Sportplatz an den Herswiesen, von der lteren Generation nur widerwillig geduldet, hergerichtet. Die lteren waren der Ansicht, die Jugendlichen sollten ihre bersch ssigen Kr fte ertragbringend abbauen.

Die Verantwortung f r die Organisation bernahmen Franz Raue als Schriftf hrer und Franz Br ggemann als Kassenwart.

Doch der erste Weltkrieg zerst rte die bescheidenen Anf nge im Jahre 1914.

 

1921 - 1930 Fehlende Sportst tten und fast kein Geld:

 

1921 wurde wieder ein Versuch unternommen, doch fehlende Sportst tten, mangelnde Sportausr stung und fast kein Geld lie en diese Anstrengungen im Keim ersticken.

Erst 1924 wurde unter der Regie der DJK (Pr ses Vikar Herding) ein besser organisierter Spielbetrieb aufgezogen. 1928 errichtete die Gemeinde Leer den ersten ordentlichen Sportplatz am Leerbach, wo er auch heute noch ist; klein und direkt an der Stra e, nur das n tige Gel nde wurde freigegeben.

 

1931 - 1940 Der Sportverein musste seine Existenz aufgeben:

 

Im Sommer 1933 wurde dann der DJK Verein gleichgeschaltet, das Vereinsverm gen eingezogen und der selbst ndige, freie Sportverein musste seine Existenz aufgeben.

 

1941 - 1950 Erich Fier legte am 09.12.1945 den Grundstein f r den Turn und Sportverein "TuS Westfalia Leer":

 

Nach dem zweiten Weltkrieg nahm Erich Fier, t tig bei der Amtsverwaltung Horstmar, in Abstimmung mit dem Amtsb rgermeister J ger die Angelegenheit in tatkr ftige H nde. Es galt, f r die vom Krieg heimgekehrte Bev lkerung, besonders f r die durch die Kriegwirren zu kurz gekommene Jugend ein sinnvolles Gemeinde leben zu aktivieren.

Am 09.12.1945 legte Erich Fier mit der Einladung von 28 sportbegeisterten Jungen und M nnern im Lokal Fischer Grewing den Grundstein f r den Turn und Sportverein TuS Westfalia Leer . Den Namen Westfalia gab man sich, um das verloren gegangene Heimatgef hl bei den Alteingesessenen wieder zu erwecken und den neu zugezogenen Jugendlichen ein neues Heimatgef hl zu geben.

W rtlich hei t es in dem Gr ndungsprotokoll:

In dieser Zusammenkunft beschlie en wir, dass wir uns vereinen zu einer Gemeinschaft, die Spiel und Sport betreiben wird zur F rderung der Gesundheit aller Mitglieder und zur Hebung der Frohgef hls bei Freund und G nnern. ber Spielbetrieb, Mitgliedschaft und Leitung entscheidet die Satzung des TuS.

Einstimmig wurden Erich Fier zum ersten Vorsitzenden, Ewald R hrs zum zweiten Vorsitzenden, Heinirch Raus zum Kassenwart und Ewald Horstmann zum Fu ballfachwart gew hlt. Es war der erste komplette Vorstand des neu gegr ndeten Sportvereines.

Laut Satzung (der Nationalsozialismus hatte hier seine Spuren hinterlassen) war jede politische und religi se T tigkeit innerhalb des Vereines verboten und sollte mit sofortigem Ausschlu aus dem Verein bestraft werden.

Nur schleppend kam der Fu ballbetrieb auf Grund von fehlenden Sportger ten und fehlender Spielkleidung in Gang. Schwierigkeiten bereitete auch die Bereitstellung von geeignetem Gel nde. Auf den ehemaligen Sportplatz am Leerbach war Schotter f r die Milit rfahrzeuge gekippt worden. Ein Spielbetrieb war hier 1945 noch nicht m glich. Dankbar nahmen die Fu baller deshalb die Einladungen der britischen und belgischen Besatzungsm chte an, die an den Fischerteichen in der N he des Lazarettes Loretto ihre Zelte aufgeschlagen hatten und hier auch Fu ball spielten. Das gute Verh ltnis zwischen den Besatzungsm chten und dem noch jungen Sportverein f hrte sogar dazu, dass die Zuschauer mit Milit rfahrzeugen im Ortskern abgeholt wurden und somit die Spiele an den Fischerteichen sehen konnten.

Nach der Wiederherstellung des Sportplatzes an der Horstmarer Stra e begannen die Aktiven den Spielbetrieb wieder aufzunehmen.

Im Jahre 1947 wurde das Vereinslokal gewechselt. Es ging von Fischer Grewing zur Gastwirtschaft Horstmann, bekannt unter dem Zusatz Tante Toni .

In den Jahren 1948/49 war als erster Trainer Alfred Schallwig t tig. Spielgegner waren unter anderem Fortuna Wadelheim, Heidebl mchen Borghorst Ostendorf.

 

1951 - 1960 Die erste Hauptversammlung:

 

Die Mannschaft der ersten Stunde fiel im Jahre 1951 auseinander, weil beinahe die gesamte alte Truppe aufh rte und Nachwuchskr fte nicht zur Verf gung standen. Von 1951 bis 1954 ruhte der Spielbetrieb im Seniorenbereich. Nur mit einer Jugendmannschaft wurde Fu ballsport betrieben. Jeder Spieler dieser Mannschaft musste f r die Beschaffung seiner Sportkleidung eine bestimmte Menge von Rasierklingen verkaufen.

Bis zum Jahre 1958 kennen wir aus den Unterlagen eine ganze Reihe von Jugendlichen und Erwachsenen, die sich trotz mangelnder Unterst tzung durch die Gemeinde, trotz bescheidenen finanzielle Spielr ume und schwieriger Nachrichten bermittlung (wer hatte schon Telefon) nicht entmutigen lie en und die Voraussetzungen f r geordneten Spielbetrieb schufen.

Zu nennen sind hier: Max B dding, Willi M llers, Josef Merker, Heinz H ing, Walter H ing, Ewald Raus, Franz J ditz, Bernhard Horstmann, Bernhard Niering, Franz Neugebauer und andere.

Bis 1958 sind auch keine Hauptversammlungen abgehalten worden. In der ersten Hauptversammlung nach dieser schwierigen Zeit stellte sich dann Hauptlehrer Hermann Dertwinkel zur Verf gung und wurde zum ersten Vorsitzenden gew hlt. Kassenwart wurde Heinz H ing, Jugendwart sein Bruder Walter und Sozialwart Josef Merker.

Mahnschreiben vom Fu ballverband mussten in Empfang genommen werden, fehlende P sse sowie kurzfristige Spielabsagen wurden moniert und viele andere Probleme traten immer wieder auf. Jedoch waren zur Beseitigung der M ngel keine oder sehr geringe Geldmittel vorhanden. Die Sperrung der Jugendmannschaften, die insgesamt ohne P sse spielte, wurde angedroht.

1958 richtete die Vereinsf hrung einen Antrag an die Gemeinde, den inzwischen provisorisch hergerichteten Sportplatz am Leerbach zu vergr ern oder ein anderes Gel nde zur Verf gung zu stellen. Wegen der unmittelbaren Lage zur Stra e bestand hier eine Verkehrsgef hrdung f r Spieler, Zuschauer und Verkehrsteilnehmer. Dieser Antrag wurde 1959 versehen mit einer entsprechenden Skizze von Josef Merker erneuert.

1960 musste eine Meisterschaftsspiel gegen SC Nordwalde kurzfristig abgesagt werden. Als die Mannschaft von Nordwalde bereits angereist war, wurde bemerkt, dass auf dem Sportgel nde ein Zirkus seine Zelte aufgeschlagen hatte und der Platz besetzt war. Der SC Nordwalde monierte diesen Vorfall ber die Bildzeitung; das Antwortschreiben der Amtsverwaltung Horstmar, die keine Erlaubnis erteilt hatte, folgte. Als man dann das Zirkusunternehmen befragen wollte, waren die Zelte bereits abgebrochen und der Zirkus ber alle Berge entflohen.

 

1961 - 1970 Erstmals spielte eine Altherrenmannschaft:

 

Im Jahre 1962 wurde bei der Jahreshauptversammlung der Vorstand wie folgt neu gew hlt: 1. Vorsitzender Hermann Dertwinkel, 2. Vorsitzender Kunibert Mantke, Gesch ftsf hrer Manfred St ber, Kassenwart Werner Feige.

F r das Rasenm hen des Sportplatzes hatte die Gemeinde kein Geld und kein Interesse. Hier wurde der Sportfreund Franz Horstmann aus Ostendorf t tig. Gegen ein geringes Entgelt aus der Vereinskasse war er bereit, den Platz f r das sonnt gliche Spiel bereit zu machen.

Im Spieljahr 1962/63 wurde mit nur 13 Spielern das Programm der 1. Mannschaft durchgezogen: 24 Meisterschaftsspiele Torverh ltnis 99:50 und Punktverh ltnis 33:15.

In dieser Mannschaft spielten Reinhard und Manfred St ber (36 Tore) Ewald (21 Tore) und Bernhard Samberg, Werner Feige, Franz Ahlers, Franz Neugebauer, Bernhard Horstmann, Alois Kreimer, Josef Lauk tter, G nter Pischel, Hubert Braun (17 Tore) und Reinhold Ernsting.

1963 spielte erstmals eine Altherrenmannschaft von Westfalia Leer.

Seitens der Gemeinde wurde ab 1963 das Umziehen und Duschen der aktiven Sportler im Schulkeller gestattet. Hier befand sich eine ffentliche Duschgelegenheit, die insbesondere an Samstagen von der Bev lkerung rege in Anspruch genommen wurde. Vorher bestand die Waschgelegenheit am Leerbach, im Vereinslokal Horstmann an der Wasserpumpe im Freien bzw. im Winter in de Waschk che des Vereinslokals bzw. im Saal.

Das Training bernahm ab 1963 Lehrer Albert Middel. In den Wintermonaten war das Trainieren in der Sch ppinger Turnhalle gestattet.

In der Jahreshauptversammlung 1964 gab der stellvertretende Amtsdirektor Erich Fier den f r 1965 geplanten Ausbau des Sportgel ndes bekannt. Am 07.08. 1966 fand die Einweihung und bergabe des erweiterten Sportgel ndes statt. Mit einem Einlagespiel Gemeinderat gegen Feuerwehr erfreute man die zahlreich erschienenden Zuschauer.

In der Jahreshauptversammlung 1964 wurde der neue Vorstand wie folgt gew hlt: 1. Vorsitzende Anton Greive, 2. Vorsitzender Bernhard Horstmann, Gesch ftsf hrer Josef Denkler, Kassenwart Werner Feige, Jugendwart Kunibert Mantke, Sozialwart Manfred St ber.

1964 wurden erste Kontakte nach Holland aufgenommen. Der Verein fuhr mit 76 Sportlern und Anh ngern nach Nijverdal. 1966 erweiterten die Aktiven ihre Kontakte in Holland. Senioren und Altseniorenmannschaften f hren zu Freundschaftsspielen nach Eibergen. Im Jahre 1968 wurden erste Kontakte zu den Warnveldse Boys gekn pft, beheimatet in der heutigen Partnerstadt von Horstmar. Altsenioren und Seniorenmannschaften fuhren zu Freundschaftsspielen und Besuchen nach Warnsvelde.

1966 wurde der Sportverein, der inzwischen "SV Westfalia Leer 1945 e.V." hie , offiziell ins Vereinsregister eingetragen.

Zur Verbesserung der knappen Finanzlage organisierte der r hrige Vorsitzende Heinz Greive die Einf hrung des Graf Westerholt Pokalturniers . Teilnehmer waren traditionell die 1. Mannschaften der Nachbarvereine Germania Horstmar, Matellia Metelen und DJK Rasensport Burgsteinfurt.

In der Jahreshauptversammlung 1964 wurde Franz Ahlers als 2. Gesch ftsf hrer neu in den Vorstand bernommen. Im Laufe des selben Jahres bernahm Ludger F chter das Amt des Gesch ftsf hrers, da Josef Denkler zur Bundeswehr einberufen wurde.

1969 wurde mit dem lange herbeigesehnten Bau der Umkleidekabinen am Sportplatz begonnen, die im Jahre 1970 fertiggestellt wurden.

In der Jahreshauptversammlung 1970 wurden drei Vorstands mter neu besetzt: Gesch ftsf hrer Theo Bockholt, Kassierer Josef Denkler, Beisitzer Heinz Anthe. Im selben Jahr konnte der Verein auch sein 25 j hriges Bestehen festlich begehen. Der Sportverein gewann an Ansehen. Die politischen Parteien gaben Spenden, die Gesch ftsleute spendeten Trikotgarnituren. Den Festvortrag auf dem Kommers hielt der Gr nder und Ehrenvorsitzende Erich Fier. Ein festlicher Umzug aller Fu ballmannschaften in Trikots zeigte die Aufw rtsentwicklung an.

 

1971 - 1980 Erstmalig veranstaltete SV ein Fu ballturnier:

 

In der Jahreshauptversammlung 1972 kam es zu einem Wechsel im Vorsitz. F r den aus gesundheitlichen Gr nden ausscheidenden Anton Greive bernahm Vereinswirt Bernhard Horstmann den Vorsitz des Vereins. Zweiter Vorsitzender wurde Heinz Anthe.

1975 veranstaltete der SV erstmalig ein Fu ballturnier unter den vier rtlichen Sch tzenvereinen. Sieger wurde vor vielen interessierten Zuschauern die Vertretung aus der Halternbauernschaft.

Das Jahr 1976 kann als Meilenstein in der Geschichte des Sportvereines angesehen werden. In diesem Jahr konnte die Turnhalle an der Marienschule eingeweiht werden. Ab diesem Zeitpunkt wurde aus der bis dahin fast nur Fu ballsport treibenden Gemeinschaft ein Sportverein mit einer gro en breitensportlichen Palette. Die Folge war ein starker Mitglieder anstieg.

1976 erwarben den bungsleiterschein des deutschen Sportbundes Claudia B ller, Irmgard Neugebauer und Ulla D mer in einem 120 st ndigen Kurs. Sie waren die ersten Inhaber eines bungsleiterscheines innerhalb des Sportvereines.

Folgende Sportarten wurden jetzt angeboten: Frauenturnen, M dchenturnen, Jugenturnen, Volleyball, Jederm nnersport, Gymnastik f r Altseniorinnen, Sportabende f r die Landjugend, Kolping, CAJ, Tischtennis und vor allem Tennis, obwohl die Platzma e f r ein ordentliches Tennisspiel nicht ausreichten.

Irmgard Neugebauer konnte mit einer Kindergruppe erstmals das Sportabzeichen erwerben.

Im Februar 1977 konnte die Beleuchtungsanlage am Rasenfu ballplatz mit sechs Flutlichtmasten in Betrieb genommen werden. Damit entfielen die l stigen Fahrten zum Tennenplatz nach Horstmar.

Im Oktober 1978 veranstaltete der SV erstmals einen Volkswandertag, der sehr gut angenommen wurde. An den Quellen vorbei ber den Sch ppinger Berg f hrte die attraktive Wanderroute.

Auf der Jahreshauptversammlung 1980 l ste Renate Denkler ihren Mann Josef im Amt des Kassenwartes ab. Damit war erstmals eine Frau im Westfalia Vorstand. Nachfolger f r Franz Ahlers wurde Bernhard B ller im Amt des 2. Gesch ftsf hrers.

Im April des Jahres veranstaltete der SV die bis heute noch in bester Erinnerung verbliebene Fahrt nach Prag. Die Turnhalle erhielt zur Verbesserung und Unterst tzung des Turnprogramms eine Stereoanlage. Im Sommer fand wiederum das beliebte Turnier aller rtlichen Sch tzenvereine statt. Der sportliche Wettkampf, bei dem auch die Geschicklichkeit eine Rolle spielte, war wiederum ein Publikumsmagnet.

Kunibert Mantke erhielt aus der Hand es Kreisjugendobmanns das Verdienstabzeichen in Gold (20 Jahre), das Sportabzeichen in Silber erhielt f r 10 Jahre ehrenamtliche T tigkeit Ludwig Haag.

 

1981 - 1990 Tennispl tze geplant:

 

Im April 1982 wurde anl sslich der Hauptversammlung die Planung von zwei Tennispl tzen bekannt gegeben.

Am 30.06.1984 konnte die Einweihung des um einen Rasenplatz erweiterten Sportgel ndes vorgenommen werden. Auch die neu angelegten Tennispl tze wurden an diesem Tag ihrer Bestimmung bergeben.

Im Jahre 1985 feierte der Verein sein 40j hriges Bestehen. H hepunkte waren neben dem Festkommers im Vereinslokal Horstmann der Umzug aller Abteilungen durch das Dorf, ein freundschaftlicher Wettbewerb der rtlichen Sch tzenvereine und Fu ballspiele der Feuerwehr gegen den erweiterten Vorstand von Westfalia und er aktuellen ersten Fu ballmannschaft gegen die Aufstiegsmannschaft aus dem Jahre 1973. Zus tzlich wurde ein reiches Sportprogramm in der Turnhalle geboten.

Im Jahre 1987 wurde Irmgard Neugebauer f r 10j hrige bungsleitert tigkeit geehrt.

Josef Raus bernahm 1987 die Kassengesch fte von Renate Denkler, er bergab die Kasse im Jahre 1988 an Ralf H lscheidt.

Im gleichen Jahr schied Heinz Anthe nach 18 Jahren aus, sein Nachfolger als zweiter Vorsitzender wurde Ewald Samberg. Die Aufgaben des Sozialwartes bernahm Jochen Laschke.

Im April 1988 fanden die ersten berlegungen statt, das Betriebsgeb ude f r die Fu ballabteilung zu vergr ern. Eine Umkleidekabine f r den Schiedsrichter wurde immer wieder gefordert.

Im Jahre 1990 gab es erhebliche Ver nderungen im Vorstand. Theo Bockholt schied nach 20 Jahren als Gesch ftsf hrer aus dem engeren Vorstand aus, blieb aber weiterhin als Fu ballobmann zum Wohle des Vereins t tig. Zum zweiten Vorsitzenden wurde Kunibert Mantke, zum ersten Gesch ftsf hrer Ewald Samberg, zum zweiten Gesch ftsf hrer Hartwig Thiele, zum Jugendobmann Jochen Laschke und zum Beisitzer f r Jugendfragen Dieter Bronold gew hlt.

Im Jahre 1990, der Verein bestand 45 Jahre, kam es zu einer Neuauflage des Wettkampfes aller rtlichen Sch tzenvereine, au erdem spielte eine Damenmannschaft gegen die rtliche Feuerwehr.

 

1991 - 2000 Betriebsgeb ude am Fu ballplatz eingeweiht:

 

In der Jahreshauptversammlung 1992 bernahm Dieter Bronold die Aufgaben des ersten Gesch ftsf hrers, sein Vertreter wurde Norbert Bunnefeld. F r die Jugendarbeit machte sich Dietmar Sundorf stark. Neu in den Vorstand kam Volker Hatwig als Beisitzer.

Das Jahr 1993 ist als weiterer Meilenstein in der Geschichte der Fu ballabteilung anzusehen. Im Oktober des Jahres wurde das mit viel Eigenleistung und finanzieller Unterst tzung durch die Stadt Horstmar erstellte Betriebsgeb ude am Fu ballplatz eingeweiht.

In der Jahreshauptversammlung 1994 kam mit Jutta Gerdener als zweite Vorsitzende nach langer Abstinenz wieder eine Dame in den Westfaliavorstand.

 

2001 - 2010 Neubau der Turnhalle:

 

Im Jahre 2001 trat Bernhard Horstmann nach 30j hriger T tigkeit als 1. Vorsitzender von seinem Posten zur ck. Dies setzte eine Rochade in Gang. Ralf H lscheidt wurde neuer 1. Vorsitzender, Reinhard Eissing bernahm die Funktion des Kassierers, Addi Schmitz folgte Reinhard Eissing als 1. Gesch ftsf hrer und Britta Kreimer wurde neue Beisitzerin f r Jugendfragen.

Ferner wurde eine Beitrags nderung aufgrund der Einf hrung des Euros beschlossen. Mitglieder bis 14 Jahre zahlten monatlich 2,00 EUR, Mitglieder bis 18 Jahre 2,50 EUR, Mitglieder ab 18 Jahre 3,50 EUR und passive Mitglieder 2,50 EUR.

2002 kam Udo Schumacher neu in den Vorstand. Er wurde Nachfolger von Norbert Bunnefeld als 2. Gesch ftsf hrer.

Jochen Laschke und Christian Kreimer bekamen 2002 das silberne Jugendleiterehrenzeichen, Hartwig Thiele folgte ein Jahr sp ter.

2004 bernahm Andreas Schulte den Posten von Jochen Laschke als Jugendgesch ftsf hrer.

Im Jahre 2005 wurde das 60j hrige Vereinsjubil um mit einem Familienfest auf dem Sportgel nde gefeiert.

Im August 2005 begann der seit l ngerem geplante Neubau der Turnhalle. Der Bau wurde im April 2006 fertiggestellt und in einer anschlie enden Feier ihrem Zweck bergeben.

Walter Raus wurde im Jahre 2006 Nachfolger von Addi Schmitz als 1. Gesch ftsf hrer. Ferner wurde in der Jahreshauptversammlung eine Beitragserh hung beschlossen.

Norbert H sing bekam die Verdienstnadel des FLVW in Silber berreicht. Dietmar Sundorf und Reinhard Eissing wurde diese Ehre ein bzw. drei Jahre sp ter zuteil.

Die 1. Mannschaft steigt als Tabellenletzter aus der Kreisliga A ab.

Im Jahre 2007 wurde Ulrike B ckers Nachfolgerin von Britta Kreimer als Beisitzerin f r Jugendfragen.

Die Flutlichtanlagen auf den beiden Sportpl tzen wurden 2008 teilweise erneuert und erweitert. Im selben Jahr bekam Theo Bockholt die FLVW Verdienstnadel in Gold.

Nach 8 Jahren T tigkeit als 1. Vorsitzender kandidierte Ralf H lscheidt 2009 nicht mehr f r selbigen Posten. Thomas Selker wurde einstimmig zum neuen 1. Vorsitzenden gew hlt.

Ralf H lscheidt wurde f r seine 13j hrige T tigkeit als Kassierer und 8j hriger T tigkeit als 1. Vorsitzender mit der FLVW Verdienstnadel in Silber geehrt.

Im gleichen Jahr wurde das Betriebsgeb ude am Sportplatz erweitert und das Dach bis zum Ende der Garage verl ngert. So bestand ab sofort eine gr ere Unterstellm glichkeit.

 

2011 - heute:

 

Das Maskottchen Otti feierte im Jahr 2011 seine Geburtsstunde und findet seitdem auf vielen Fanartikeln seinen Platz. Hedwig Niehues wird mit dem DFB Ehrenamtspreis geehrt.

Im Jahre 2012 bernahm Stefan Over anstelle von Udo Schumacher den Posten als 2. Gesch ftsf hrer. Tobias Schild erh lt im selben Jahr das Jugendleiterehrenzeichen in Silber.

Andreas Schulte bekam im Jahr 2013 das Jugendleiterehrenzeichen in Silber. Die 1. Mannschaft feierte die R ckkehr in die Kreisliga A wo sie bis heute spielt.

Auf beiden Rasenpl tzen wurde 2014 eine Beregnungsanlage installiert. Diese erleichtert seitdem die Bew sserung.

Dietmar Sundorf trat 2016 nach 16 Jahren als 2. Vorsitzender nicht mehr an. Michael Denkler bernahm diese Aufgabe. F r den ausscheidenden Jugendgesch ftsf hrer Andreas Schulte konnte erst ein Jahr sp ter ein Nachfolger pr sentiert werden. Dietmar Kr ger widmet sich seit 2017 der Jugend.

F r Ulrike B ckers folgte 2017 Beate B lhoff als Beisitzerin f r Jugendfragen.

Die beiden im Jahre 1982 erbauten Tennispl tze wurden umfangreich saniert.

Dietmar Sundorf und Christian Kreimer erhielten aus der Hand des Kreisvorsitzenden Hans Dieter Schnippe jeweils die FLVW-Verdienstnadel in Gold. Die Verdienstnadel in Silber erhielten Beate B lhoff und Britta Kreimer. Karlfried Wiefhoff bekam das Jugendleiterehrenzeichen in Silber.

 

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