Westfalia verliert vorgezogenes Meisterschaftsspiel

 

Mit 1:3 (0:2) verlor Westfalia Leer das von Sonntag auf den gestrigen Mittwochabend verlegte Meisterschaftsspiel beim Tabellenzweiten SuS Neuenkirchen II. Die Tore für die Heimelf fielen zu den ungünstigsten Zeitpunkten. Nach gerade zwei Minuten wurde der Ball zu Murat Hitir durchgesteckt der frei vor Marvin Middendorf cool blieb und zum 1:0 traf. In der Nachspielzeit der 1. Halbzeit legte Felix Wiggers nach und erhöhte auf 2:0. Sechs Minuten nach Wiederanpfiff verkürzte Kapitän Timo Hüsing per direkt verwandeltem Freistoß auf 1:2 (51.). Die Gäste wollten jetzt mehr. Sie mussten aber weiterhin auf die kombinationssicheren und schnell nach vorn spielenden Neuenkirchener aufpassen. So blieb es bis zum Ende spannend. Doch der eingewechselte Henrik Nieweler machte in der 1. Minute der Nachspielzeit mit einer guten Einzelaktion den Deckel drauf - 3:1.

Neuenkirchen II: Hölscher - Gas, Hüweler, Wiegers, Krümpel (88. Brinker) - Lünnemann, Schröer (70. H. Nieweler), Kaya, Rauße, Wiggers - Hitir (85. Demir)

Leer: Middendorf - Hüsing, Eweler, Laumann, D. Thiemann - Krawczyk (85. M. Thiemann), Raus (70. Selker), Joormann, Iger - Meis, Arning (46. M. Wewers)

Tore: 1:0 Hitir (2.), 2:0 Wiggers (45.+1), 2:1 Hüsing (51.), 3:1 H. Nieweler (90.+1)

Gelbe Karten: Hüweler (10.), Schröer (45.+4) , Wiegers (50.) - Raus (4.), Hüsing (54.), Laumann (79.)

Schiedsrichter: Klaas Meinert (Ski-Club Nord-West Rheine)

 

Punkteteilung in einem guten Spiel

 

Ein Spiel mit Chancen hüben wie drüben erlebten die Zuschauer am heutigen Sonntag beim Spiel SV Westfalia Leer - FC Eintracht Rheine II. Da beide Mannschaften aber ihre Möglichkeiten nicht nutzten, endete das Spiel mit einem torlosen Remis.

Leer kam zunächst besser in die Partie. Matthias Meis und Pascal Iger besaßen die ersten Möglichkeiten (3.). Fünf Minuten später kam Timo Selker nach einer Hereingabe von Daniel Thiemann zum Abschluss, doch er zielte nicht genau genug (8). Dann kamen die Gäste besser ins Spiel. Nach einem Freistoß von Julian Kuchen musste Marvin Middendorf, der den verletzten Stammkeeper Michael Denkler vertrat, schon sein ganzes Können aufbieten, um den Rückstand zu verhindern (11.). Neun Minuten später vergab Johannes Ricken nach einer Ecke knapp (20.). Anschließend konnte die Heimelf die Partie wieder offener gestalten. In der 32. Spielminute musste allerdings ein Leerer Abwehrspieler in höchster Not klären, als Till Ossenberg nach einem Freistoß den Ball Richtung Tor bugsierte und Marvin Middendorf bereits geschlagen war. Kurz vor dem Pausentee kamen die Leerer aber noch einmal nach vorn - und wie. Nachdem Max Joormann den Angriff selbst eingeleitet hat, startete er in Richtung Tor, die Flanke von Timo Hüsing erreichte ihn planmäßig, doch sein Kopfball verfehlte das von Moritz Rosenberger gehütete Rheinenser Tor (44.).

Die 2. Hälfte begann wie die erste Hälfte geendet hatte, nämlich mit einer guten Chance für den Gastgeber. Den schön getretenen Freistoß von Lennard Raus konnte Moritz Rosenberger allerdings klasse parieren (51.). Bei einem weiteren Schuss von Lennard Raus musste er aber nicht eingreifen (58.). Eine Minute zuvor hatten die Leerer wie schon desöfteren im Spiel Probleme nach einem Standard. Das Spiel blieb aber weiter offen mit Chancen auf beiden Seiten. Timo Hüsing scheiterte bei einem Freistoß an Moritz Rosenberger (60.), Julian Kuchens‘ Abschluss ging knapp am Querbalken vorbei (61.). Pascal Iger zielte im Anschluss an einem Freistoß neben das Gehäuse (67.). Marvin Middendorf musste in Minute 72 und 83 noch zwei Mal zupacken, als jeweils ein Rheinenser zum Abschluss kam. Die letzte Chance besaß Timo Hüsing, doch auch er vergab (88.). So blieb es letztlich beim leistungsgerechten Unentschieden.

Leer: Middendorf - Hüsing, Hölscher, Eweler, D. Thiemann - Krawczyk, Raus, Joormann, Iger - Meis (78. M. Wewers), Selker (65. Arning)

Rheine: Rosenberger - Al Sharif (46. Zerche), Hacker, A. Willers, Wilde - Khalaf (56. Van Wackeren), Ossenberg, Ricken - Kuchen, Hamo, Wamser (68. Schäfer)

Tore: Fehlanzeige

Gelbe Karten: Arning (70.) - Al Sharif (38.)

Schiedsrichter: Christoph Dropmann (FC Vorwärts Wettringen)

 

Gerold Laschke wechselt zur Westfalia

 

 

Der SV Westfalia Leer verstärkt sich für die Saison 2019/20 prominent. Vom FC Vorwärts Wettringen kehrt Gerold Laschke zu seinem Heimatverein zurück, bei dem er ab Sommer die Position eines spielenden Co-Trainers übernimmt.

"Wir haben es ja schon öfter probiert, Jungs, die aus Leer kommen, zurückzuholen. Jetzt hat das auch mal geklappt, darüber bin ich richtig froh", strahlt Coach Thomas Overesch. "Mit Gerold stellen wir nicht nur unser Trainerteam um Nils Eden und mich breiter auf, wir bekommen auch fußballerisch eine echte Granate, die offensiv auf jeder Position zu Haus ist."

Bereits vor Weihnachten gab es die erste Kontaktaufnahme, jetzt wurden Nägel mit Köpfen gemacht. "Wir mussten ja erstmal ausloten, ob das bei uns überhaupt was für ihn ist", so Overesch. Und das scheint der Fall zu sein, denn ansonsten hätte der Polizeibeamte dem A-Ligisten nicht den Vorzug vor dem ambitionierten Bezirksligisten aus Wettringen gegeben. In der laufenden Spielzeit erzielte Laschke sieben Tore für den FC Vorwärts.

Stand der Dinge werden bis auf Marcel Wewers wohl alle Spieler des aktuellen Kaders der Westfalia über die Saison hinaus die Treue halten. Wewers führt berufliche Gründe dafür an, dass er künftig nicht mehr zur Verfügung steht.

Am Sonntag (17. Februar) beginnt für die Leerer mit dem Heimspiel gegen den Zweitvertretung des FC Eintracht Rheine wieder der Punktspielalltag.

 

Vorne ohne Durchschlagskraft

 

 

Zwei Geschenke nach Standards sorgten dafür, dass sich die Fußballerinnen der SG Horstmar/Leer selbst den Start in Rückserie vermiesten. Mit 0:2 (0:1) unterlag die Mannschaft von Trainer Stefan Schulze Schwarthoff auf eigenem Platz gegen Germania Hauenhorst II, musste in der Partie allerdings auch den Ausfall von zwei nicht ganz unwichtigen Spielerinnen verkraften.

"Mit Meike Kreimer und Johanna Terkuhlen fehlten uns 26 Tore", sagte der Coach und meinte damit seine beiden besten Torschützinnen, die bislang zusammen eben 26 Treffer erzielt hatten. "Wir sind aber auch nicht gut ins Spiel gekommen und haben uns schwer getan", so Schulze Schwarthoff weiter. Über die gesamte Spielzeit habe man sich kaum zwingende Torchancen erspielen können.

Ein Stellungsfehler nach einem Freistoß in der dritten Minute und eine unübersichtliche Situation nach einem Eckball in der 90. besorgten die beide Tore für Hauenhorst. Torschützen waren Sophie Busmann und Lara Gremplinski.

Die Spielgemeinschaft ist damit auf den dritten Tabellenplatz abgerutscht, hat aber nur einem Zähler Rückstand auf den Spitzenreiter Wacker Mecklenbeck II, der nach dem 7:0-Sieg gegen Vorwärts Epe nunmehr 35 Punkte auf seinem Konto aufweist.

 

Westfalia glückt Kaltstart

 

 

Das erste und zugleich letzte Mal durfte Westfalia Leer in diesem Winter über 90 Minuten Wettkampfpraxis sammeln. Entsprechend offen ist es, wo die Elf von Thomas Overesch spielerisch steht. Beim 3:2 (2:0) über den SV Burgsteinfurt II sah der erste Abschnitt ganz ordentlich aus.

Der SVB kam kaum zu gefährlichen Angriffen, für Leer trafen Max Joormann vom Punkt (23.) sowie Timo Selker (26.) ins Schwarze. „Dann haben wir aber nachgelassen“, befand der Trainer. Individuelle Fehler ließen Burgsteinfurt zum Ausgleich kommen, ehe Jannik Arning in der Schlussminute nach einem langen Ball den Siegtreffer markierte. Ganz rund läuft der Leerer Motor aber noch nicht. Overesch gefiel hingegen: „Immerhin sind wir konditionell auf der Höhe. Es wird uns niemand weglaufen.“

 

Overesch-Team auf solidem Kurs

 

 

Nunmehr im sechsten Jahr spielt Westfalia Leer in der Kreisliga A. Noch ist fast die gesamte Rückrunde zu absolvieren, doch einiges deutet darauf hin, als sollte der Tabellenzehnte auch in der kommenden Saison dem Kreisliga-Oberhaus angehören.

So weit will sich Trainer Thomas Overesch zwar nicht aus dem Fenster lehnen. Gleichwohl zieht er ein positives Zwischenfazit: "Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden, auch wenn der eine oder andere Punkt mehr dringewesen wäre." Was Overeschs Schützlinge im ersten Halbjahr der laufenden Serie abgeliefert haben, lässt sich mit einem Adjektiv treffend beschreiben: solide. Mit 21 Punkten und der ausgeglichenen Bilanz von fünf Siegen, sechs Unentschieden und fünf Niederlagen ist der Club aus dem 2300 Einwohner zählenden Stadtteil von Horstmar tabellarisch zwar noch nicht ganz aus dem Schneider.

Da jedoch auch die Heim- und Auswärtsbilanz ausgeglichen sind, spricht bei einem Vorsprung von derzeit sieben Punkten auf den ersten Abstiegsplatz vieles dafür, dass die Westfalia auch in der kommenden Saison Bestandteil des Kreisliga-Oberhauses sein wird. Es wäre die siebte Saison in Serie. "Für solch einen kleinen Verein, der nur mit eigenen Leuten spielt, ist das sicherlich ein vorzeigbares Ergebnis", lautet Overeschs Einschätzung. Westfalia spielte schon bis 2005/06 in der A-Liga. Am Saisonende stieg der Club als abgeschlagener Tabellenletzter jedoch ab und gehörte sieben Jahre der B-Liga an, ehe im Sommer 2013 die Rückkehr in die Kreisliga A gefeiert wurde.

Stabilität lassen die Ergebnisse vermuten, bei denen es im bisherigen Saisonverlauf – sieht man von der 0:5-Niederlage bei der U?23 des FC Eintracht Rheine und dem 2:6 gegen den TuS Laer einmal ab – kaum Ausreißer gab. Der höchste Saisonsieg datiert vom 30. September, als Westfalia die "Zweite" von Emsdetten 05 mit 4:0 aus dem Stadion am Leerbach schoss.

Apropos Tore – damit geizte die Leerer nicht, trafen sie in 16 Spielen schon 33 Mal ins Schwarze. Dabei vermochte sich Jannik Arning besonders in Szene zu setzen. Der Goalgetter hat bereits zwölf Treffer auf seinem Konto, womit er hinter dem Nordwalder Marvin Bingold und dem Langenhorster Christian Holtmann (beide 15 Treffer) sowie Amisia Rheines Kevin Drees (14) Platz vier der Torschützenliste behauptet. "Angesichts seiner geballten Präsenz ist es nicht leicht, gegen ihn zu verteidigen", bringt Overesch, für den die kommende Saison die vierte bei der Westfalia sein wird, die Vorzüge seines torgefährlichen Angreifers auf den Punkt.

Bis zum siebten Spieltag musste der Club auf das erste Erfolgserlebnis warten, das am 23. September mit dem 2:0 bei Eintracht Rodde eingefahren wurde. Allerdings relativiert sich diese Serie angesichts des hammerhartes Auftaktprogramms, bei dem die Leerer immerhin den Top-Teams SuS Neuenkirchen II (2:2) und 1. FC Nordwalde (1:1) jeweils einen Punkt abknöpften. In die Restrunde geht Overesch mit einer klaren Vorstellung: "Aus den ersten Spielen wollen wir mehr Punkte holen als in der Hinrunde."

 

Westfalia Kids überzeugen erneut

 

 

Total begeistert und zufrieden kam die Mädchen-Turngruppe des Sportvereines Westfalia Leer, die "Westfalia Kids", vom Nikolauswettkampf des Turngaus Münsterland aus Ladbergen zurück. "Ich bin sehr stolz auf meine Mädchen" äußerte die Übungsleiterin Martina Homann. Und dazu hatte sie allen Grund, denn mit Mia Vorspohl und Rebecca Bertulies schafften es zwei Turnerinnen mit jeweils dem ersten Platz ganz oben auf das Siegerpodest, Katharina Nienau belegte den dritten Platz.

Mit rund 480 Turnerinnen und Turnern erreichte der Nikolauswettkampf des Turngaus einen neuen Teilnehmerrekord; der Turnsportnachwuchs aus 24 Vereinen des Münsterlandes hatte die Rottsporthalle in fester Hand, wie der ausrichtende Verein TSV Ladbergen berichtete. Mehr als 1.000 Gäste beobachteten die Wettkämpfe. Trotz der hohen Teilnehmerzahl in zwei Durchgängen präsentierten sich die jungen Sportler sehr diszipliniert. Nur selten wurde es richtig laut in der Halle, so dass alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Ruhe ihre Übungen zeigen konnten.

In insgesamt 13 Wettkampfklassen wurde toller Nachwuchssport geboten. Sowohl die Mädchen als auch die Trainerin Martina Homann sind mit dem Abschneiden der jungen Frauen durchaus zufrieden. Damit haben sich die monatelangen Vorbereitungen mit zweimaligem Training in der Woche bezahlt gemacht. "Wir waren alle sehr nervös, auch unsere Trainerin" bekennt Nele Kerkau. "Wir haben dennoch viel Spaß gehabt, haben viel dazu gelernt und sind stolz auf unsere Leistungen" ergänzt sie. Schließlich war es erst der zweite Wettkampf auf überregionaler Ebene. Man habe Turnierluft schnuppern können.

Die Wertung für die "Westfalia Kids" im einzelnen:

Erster Platz Mia Vorspohl 50,5 Punkte; erster Platz Rebecca Bertulies 56,05 Punkte, dritter Platz Katharina Nienau 55,6 Punkte; 25. Platz Eliana Bastron 45 Punkte; 26. Platz Lea Gries 47,1 Punkte; 35. Platz Evangeline Hund 50,8 Punkte; 66. Platz Theresia Nienau 43,9 Punkte; 25. Platz Lotta Hölscher 49,9 Punkte; 29. Platz Nora Brigden 48,8 Punkte; 39. Platz Janna Rotering 44,8 Punkte; 31. Platz Lisa Marie Hünteler 47,8 Punkte; 33. Platz Sylvana Homann 47 Punkte; 8. Platz Natalija Homann 52,5 Punkte; 9. Platz Nele Kerkau 50,9 Punkte.

Auf dem Bild sind die zu sehen, die zu den zehn besten gehörten:

v.l.n.r. Natalija Homann 8. Platz, Katharina Nienau 3. Platz, Rebecca Bertulies 1. Platz, Mia Vorspohl 1. Platz, Nele Kerkau 9. Platz

 

Weihnachtssporteln für Kinder

 

 

Beinahe dreißig Kinder tummelten sich am gestrigen Samstag in der Turnhalle in Leer. Unter dem Motto "Weihnachtssporteln" waren die Mädchen und Jungen eingeladen worden. Der eigentliche Zweck bestand aber auch darin, den Eltern der Kinder einen ungestörten Weihnachtseinkauf zu ermöglichen, während ihre Kinder gut unterhalten werden. Die Kinder wurden betreut und animiert zu allerhand sportlichen Betätigungen von Mechthild Schnigge, Ulrike Bückers, Martina Homann, Kerstin Möllers, Sarah Hölscher und Natalija Homann. Die Aktion wird vom Landessportbund unter der Aktion 1000x1000 Euro unterstützt. Der Sportverein Westfalia Leer, unter dessen Regie der Vormittag lief, wird das Geld für die Anschaffung neuer Sportgeräte verwenden.

 

Thomas Overesch auch nächste Saison Chefcoach bei Westfalia

 

 

Chefcoach Thomas Overesch wird auch in der kommenden Saison die 1. Mannschaft trainieren. Auch Co-Trainer Nils Eden und Torwarttrainer Armin Käthner haben für ein weiteres Jahr die Zusage gegeben, an der Weiterentwicklung der Mannschaft mitzuarbeiten.

"Wir freuen uns sehr, dass wir frühzeitig mit dem Trainerteam verlängern konnten“, äußert sich Geschäftsführer Walter Raus. Das Engagement passe und die Stimmung im Team und im gesamten Verein sei super. Thomas sei genau der richtige Trainer für die Westfalia, er setze auf den eigenen Nachwuchs, baue die jungen Spieler in die Mannschaft ein. Er habe dem Spiel unserer Mannschaft in den vergangenen Jahren bereits einen Stempel aufgedrückt, war sich der Vorstand bei der Verpflichtung einig. Diesen Weg wolle man weiter gehen und die Kontinuität tue gut. Und auch menschlich passe das alles sehr gut zusammen.

Mit Nils Eden steht dem Chefcoach ein absoluter Fussball-Fachmann zur Seite und Torwarttrainer Armin Käthner steht gleichzeitig als Ersatz-Torwart, wohl der erfahrenste in der Kreisliga A, zur Verfügung. Zudem ist man bemüht, Betreuer Benedikt Rottmann für ein weiteres Jahr zu binden. Auch die Gespräche mit den Spielern laufen gerade und es sieht so aus, dass der komplette Kader zusammen bleibt. "Dass sich der Kader nur aus Leerer Eigengewächsen zusammensetzt, ausgenommen Torwart Marvin Middendorf, der sich aber mittlerweile auch pudelwohl bei uns fühlt, zeigt die große Verbundenheit mit der Westfalia. Darauf sind wir stolz“, gibt Walter Raus die Stimmung im Verein wieder.

Des weiteren bleibt auch das Trainerteam der zweiten Mannschaft der Westfalia treu. Jochen Wolters und Thomas Bödding werden auch in der kommenden Saison die Reservemannschaft trainieren, ob das in der Kreisliga B oder in der Kreisliga C sein wird, dürfe man gespannt sein. Auch in der zweiten Mannschaft setze man auf die Jugend, der Kader sei groß, die Stimmung gut und der Erfolg sei da, hofft man die guten Leistungen der Hinrunde auch nach der Winterpause bestätigen zu können.

 

Danke für das tolle Engagement

 

 

"Diese Weihnachtsfeier wollen wir nutzen, uns bei allen zu bedanken für die Bereitschaft und die vielen sportlichen Aktivitäten im Interesse der Mitglieder. Durch Eure Unterstützung wird vieles im Verein erst möglich. Macht weiter, wir brauchen Euch." Mit diesen Worten eröffnete Vorsitzender Thomas Selker, der Vorsitzende von Westfalia, die Weihnachtsfeier des Sportvereines Westfalia Leer im Saal der Gaststätte Vissing/Wegmann. Er konnte auf 748 Mitglieder im Alter zwischen vier und 90 Jahren hinweisen, darunter 314 weibliche Mitglieder.

Eingeladen waren die Vorstände der einzelnen Fachschaften mitsamt den Übungsleitern. Diese Feier sei für den Verein enorm wichtig, da die Möglichkeit bestehe, sich bei allen zu bedanken für die vielen Stunden, für die Bereitschaft und geopferte Freizeit. Mehr als 60 Mitglieder waren aus allen Abteilungen gekommen. Die große Anzahl der Teilnehmer war ein Zeichen für das breit gefächerte Angebot des Vereines und ein Beweis für die umfangreiche ehrenamtliche Tätigkeit im Verein. Die schon zur Tradition gewordene Weihnachtsfeier war wiederum von Walter Raus hervorragend organisiert. Dazu gehörte auch das Bingo-Spiel. Einen Frühstückskorb, gesponsert von der Fahrschule Helling, gewann dabei Jutta Selker. Till Kestermann konnte sich über einen Gutschein der CDU Leer für einen Einkauf im Dorfladen freuen. Christian Kreimer gewann beim Bingo eine Sporttasche der Fa. Vorgerd.

Umfangreich war die Liste derjenigen, bei denen sich Thomas Selker neben den vielen Helfern besonders bedankte. Dazu gehörten die örtlichen Banken für die finanzielle Unterstützung und die Fördervereine für die Unterstützung der Jugendarbeit. Selker dankte den Schiedsrichtern Reinhard Eissing, Udo Austermann, Christoph und Louis Arning, Carlfried Wiefhoff sowie Marko Kniebel. Mit sechs Schiedsrichtern aus einem Verein sei man führend im Kreis.

Für besondere Verdienste im Verein wurden mit der vereinseigenen Armbanduhr Günter Kreimer, Timo Hüsing und Dennis Bernhardtz ausgezeichnet. Elke Wissing hat zehn Jahre im Ferienlager von Westfalia die Versorgung sichergestellt. Andreas Schulte hat sich durch intensive Jugendarbeit und Einsatz bei investiven Maßnahmen rund um die Sportanlage in Leer ausgezeichnet. Beide erhielten eine besondere Flasche Hochprozentiges mit eingraviertem Logo von Westfalia.

Mit Michael Denkler, Reinhard Eissing, Stefan Over, Beate Bülhoff, Dietmar Kröger und Walter Raus steht Thomas Selker ein schlagkräftiges Vorstandsteam an der Seite. Viel Lob sprach Selker den Ratsmitgliedern und der Verwaltung der Stadt Horstmar aus. Man habe stets wohlwollende Unterstützung erfahren. Das komme nicht von ungefähr, ließ der stellvertretende Bürgermeister Ludger Hummert verlauten. Man fordere nicht nur, sondern sei bereit, immer wieder bei Investitionen und Unterhaltungsarbeiten an den städtischen Sportanlagen selbst anzupacken. Er sagte Dank für das Vertrauen und die gute Zusammenarbeit. "Die Westfalia ist zwar kein Familienersatz, aber so etwas wie eine zweite Familie" stellte er unter dem Beifall der Anwesenden fest. Das Zusammengehörigkeitsgefühl zu vermitteln empfinde er als eine der wichtigen Funktionen eines Vereines. "Ihr habt Großartiges geleistet. Ihr schafft mit Eurer Arbeit das gute Klima, das jeder Verein braucht" war er voll des Lobes.

Bei einem üppigen Mahl und gepflegten Getränken saßen die Verantwortlichen aus den einzelnen Abteilungen noch lange beieinander.

 

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